Theater WIR

(VHS-Theatergruppe WIR)


 
Gunnar Kunz
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

28.11.2015, 5.12.2015, 12.12.2015 und 19.12.2015 
jeweils 15:00 Uhr 
Stadttheater Ratingen

Ankündigungen
Programm
Fotos



Ankündigungen
 

Rheinische Post, 1. Seite  25.9.2015

Ratinger Wochenblatt 15.10.2015

Ratinger Wochenblatt 22.10.2015

Ratinger Wochenblatt 29.10.2015

Ratinger Wochenblatt 12.11.2015

Ratinger Wochenblatt 26.11.2015

Ratinger Wochenblatt 26.11.2015

Ratinger Wochenblatt 17.12.2015
Programm

In eigener Sache …

Weihnachtszeit ist Märchenzeit und für viele unserer Mitwirkenden - aber sicher auch für viele Eltern und Großeltern aus unserem Publikum - war das Weihnachtsmärchen ihre erste Begegnung mit dem Phänomen Theater.

Die Faszination, die das Theater in Menschen auslösen kann, hat zumindest unsere Akteure auf und hinter der Bühne dazu gebracht, Teile ihrer Freizeit damit zu verbringen, aktiv Theater zu spielen.

Und wir hoffen, dass wir damit auch bei einigen unserer kleinen Zuschauer die Begeisterung für die "Bretter, die die Welt bedeuten" wecken können.
Denn das Theater hat es unserer Zeit der Reizüberflutung, der unzähligen TV-Sender und der Allgegenwart von Youtube-Videos auf Smartphones nicht leicht. Doch lebenden Menschen auf der Bühne zuzuschauen, sich von Ihnen mit Geschichten verzaubern, sich zum Lachen oder zum Weinen bringen zu lassen, ist etwas ganz anderes.

Das ist die Motivation, die uns seit nunmehr 32 Jahren alljährlich ein Weihnachtsmärchen aufführen lässt. Unser Dank gilt dem City-Kauf, der als Veranstalter dieses Projekt initiierte und es seitdem mit großem Engagement fortsetzt. Unser Dank gilt auch der Stadt Ratingen und den Menschen im Rathaus und hier im Theater, die unsere Inszenierungen stets mit großem Engagement unterstützen.

In diesem Jahr bringen wir "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren", eine amüsante und lebendige Bearbeitung des Märchens der Gebrüder Grimm zu Ihnen ins Stadttheater. Wir wünschen unseren kleinen und großen Zuschauern viel Spaß, wenn sie das Glückskind auf seiner Reise in die Hölle (und zurück!) begleiten.

Wir würden uns freuen, wenn sich der eine oder die andere aus dem Publikum soweit vom Theater-Bazillus infizieren ließe, dass Neugier auf unsere nächste Theaterproduktion im Sommer entsteht. Diese wird am Freitag, 3. Juni 2016, sowie am Dienstag, 7. Juni, und Mittwoch, 8. Juni, hier im Stadttheater gezeigt werden. Was wir spielen? Das steht noch nicht fest. Aber bleiben Sie neugierig und schauen Sie unter www.theater.wir nach, dort werden ab dem Frühjahr weitere Details zu finden sein.

Und jetzt viel Spaß mit unserem Glückskind und dem Teufel.

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Theater WIR...

Gebr. Grimm: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
Es war einmal eine arme Frau, die gebar ein Söhnlein, und weil es eine Glückshaut umhatte, als es zur Welt kam, so ward ihm geweissagt, es werde im vierzehnten Jahr die Tochter des Königs zur Frau haben.

Es trug sich zu, dass der König bald darauf ins Dorf kam, und niemand wusste, dass es der König war, und als er die Leute fragte, was es Neues gäbe, so antworteten sie "es ist in diesen Tagen ein Kind mit einer Glückshaut geboren: was so einer unternimmt, das schlägt ihm zum Glück aus. Es ist ihm auch vorausgesagt, in seinem vierzehnten Jahre solle er die Tochter des Königs zur Frau haben." Der König, der ein böses Herz hatte und über die Weissagung sich ärgerte, ging zu den Eltern, tat ganz freundlich und sagte "ihr armen Leute, überlasst mir euer Kind, ich will es versorgen." Anfangs weigerten sie sich, da aber der fremde Mann schweres Gold dafür bot und sie dachten "es ist ein Glückskind, es muss doch zu seinem Besten ausschlagen," so willigten sie endlich ein und gaben ihm das Kind.

Der König legte es in eine Schachtel und ritt damit weiter, bis er zu einem tiefen Wasser kam: da warf er die Schachtel hinein und dachte "von dem unerwarteten Freier habe ich meine Tochter geholfen." Die Schachtel aber ging nicht unter, sondern schwamm wie ein Schiffchen, und es drang auch kein Tröpfchen Wasser hinein. So schwamm sie bis zwei Meilen von des Königs Hauptstadt, wo eine Mühle war, an dessen Wehr sie hängen blieb. Ein Mahlbursche, der glücklicherweise da stand und sie bemerkte, zog sie mit einem Haken heran und meinte große Schätze zu finden, als er sie aber aufmachte, lag ein schöner Knabe darin, der ganz frisch und munter war. Er brachte ihn zu den Müllersleuten, und weil diese keine Kinder hatten, freuten sie sich und sprachen "Gott hat es uns beschert." Sie pflegten den Findling wohl, und er wuchs in allen Tugenden heran...

***

Von einer Glückshaut oder Glückshaube ist die Rede, wenn das Kind mit Resten der Fruchtblase über dem Kopf oder dem Gesicht geboren wird. Eine Glückshaube kommt selten vor. Im Mittelalter galten Glückshauben als Glückszeichen. Sie wurden als ein gutes Omen dafür betrachtet, dass das Kind für Geistesgröße und Großmütigkeit auserkoren oder auch mit advokatorischer Beredsamkeit ausgestattet war. Außerdem glaubte man, dass solche Kinder übernatürliche Fähigkeiten hatten und "sehen" konnten. Quelle: Wikipedia
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
Nach dem Märchen der Gebr. Grimm von Gunnar Kunz.
Glückskind
König
Königin
Prinzessin
Wahrsagerin
Müller
Alte Räuberin
Chefin der Räuber
Räuberin
Wächter 1
Wächter 2
Fährmann
Großmutter des Teufels
Teufel
Regie und Bühnenbild
Kostüme
Souffleuse
Ton
Technik
Beleuchtung
Bühnenmeister
Annette Perschau
Reinhard Gellissen
Inge Gellissen
Luisa Mies
Melita Kaulertz
Herribert Börnichen
Melita Kaulertz
Julia van der Burgt
Johanna Becker
Herribert Börnichen
Inge Gellissen
Henning Hallmann
Birgit Olligs
Franz Schroers
Jens D. Billerbeck
Kerstin Freund, Carmen Metje
Kerstin Freund, Hiltrud Köhne (12.12.)
Guido H. Bruck
Thomas Kubik
Jonas Grimberg, Daniel Oberbanscheidt (12.12.)
Christian Dumjahn
Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag Weinheim
Veranstalter: City Kauf Ratingen
Theater WIR ist eine Theatergruppe der VHS Ratingen

Kritiken
 

Rheinische Post  30.11.2015

Ratinger Wochenblatt 12.11.2015

Fotos

wir2015teufel001.jpg wir2015teufel002.jpg wir2015teufel003.jpg wir2015teufel004.jpg wir2015teufel005.jpg wir2015teufel006.jpg wir2015teufel007.jpg wir2015teufel008.jpg
wir2015teufel009.jpg wir2015teufel010.jpg wir2015teufel011.jpg wir2015teufel012.jpg wir2015teufel013.jpg wir2015teufel014.jpg wir2015teufel015.jpg wir2015teufel016.jpg
wir2015teufel017.jpg wir2015teufel018.jpg wir2015teufel019.jpg wir2015teufel020.jpg wir2015teufel021.jpg wir2015teufel022.jpg wir2015teufel023.jpg wir2015teufel024.jpg
wir2015teufel025.jpg wir2015teufel026.jpg wir2015teufel027.jpg wir2015teufel028.jpg wir2015teufel029.jpg wir2015teufel030.jpg wir2015teufel031.jpg wir2015teufel032.jpg
wir2015teufel033.jpg wir2015teufel034.jpg wir2015teufel035.jpg wir2015teufel036.jpg wir2015teufel037.jpg wir2015teufel038.jpg wir2015teufel039.jpg wir2015teufel040.jpg
wir2015teufel041.jpg wir2015teufel042.jpg wir2015teufel043.jpg wir2015teufel044.jpg wir2015teufel045.jpg wir2015teufel046.jpg wir2015teufel047.jpg wir2015teufel048.jpg
wir2015teufel049.jpg wir2015teufel050.jpg wir2015teufel051.jpg wir2015teufel052.jpg wir2015teufel053.jpg wir2015teufel054.jpg wir2015teufel055.jpg wir2015teufel056.jpg
wir2015teufel057.jpg wir2015teufel058.jpg wir2015teufel059.jpg wir2015teufel060.jpg wir2015teufel061.jpg wir2015teufel062.jpg wir2015teufel063.jpg wir2015teufel064.jpg
wir2015teufel065.jpg wir2015teufel066.jpg wir2015teufel067.jpg wir2015teufel068.jpg wir2015teufel069.jpg wir2015teufel070.jpg wir2015teufel071.jpg wir2015teufel072.jpg
wir2015teufel073.jpg wir2015teufel074.jpg wir2015teufel075.jpg wir2015teufel076.jpg wir2015teufel077.jpg wir2015teufel078.jpg wir2015teufel079.jpg wir2015teufel080.jpg
wir2015teufel081.jpg wir2015teufel082.jpg wir2015teufel083.jpg wir2015teufel084.jpg wir2015teufel085.jpg wir2015teufel086.jpg wir2015teufel087.jpg wir2015teufel088.jpg
wir2015teufel089.jpg wir2015teufel090.jpg wir2015teufel091.jpg wir2015teufel092.jpg wir2015teufel093.jpg wir2015teufel094.jpg wir2015teufel095.jpg wir2015teufel096.jpg

 
 


ã 2015 by VHS-Theatergruppe WIR, Aufführungsfotos: van Treeck