Theater WIR

(VHS-Theatergruppe WIR)


 
Maria Priester
Schneewittchen

29.11.2014, 6.12.2014, 13.12.2014 und 20.12.2014
jeweils 15:00 Uhr
Stadttheater Ratingen

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Ratinger Wochenblatt 30.10.2014

Ratinger Wochenblatt 13.11.2014

Ratinger Wochenblatt 10.10.2013

Ratinger Wochenblatt 10.10.2013
Programm
 

In eigener Sache …

Auch wenn bis vor wenigen Tagen eher frühlingshafte Temperaturen herrschten, so zeigen doch die festlich dekorierten Häuser und Gärten deutlich an: Es ist wieder Vorweihnachtszeit. Und damit auch wieder Zeit für das traditionelle Weihnachtsmärchen, das den Ratinger Kindern seit 1983 vom City-Kauf Ratingen als Veranstalter präsentiert wird.
Damals, 1983 war Paul M. Zimmermann Vorsitzender des City-Kauf und etablierte gemeinsam mit Theater WIR, der Theatergruppe der VHS Ratingen, die Tradition des Ratinger Weihnachtsmärchens. In diesem Jahr hat er den Vorsitz an seine Nachfolgerin Manuela Kessler abgegeben. Wir danken Paul M. Zimmermann für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und wünschen Manuela Kessler, für die dieses Weihnachtsmärchen ja eine Art Premiere ist, alles Gute für ihre Arbeit mit dem City-Kauf.
WIR schlagen mit dem diesjährigen Stück einen Bogen zurück in dieses Anfangsjahr. Denn Schneewittchen, DER Märchenklassiker schlechthin, stand auch seinerzeit auf dem Spielplan.
Für die Aufführungen in diesem Jahr haben wir uns eine neue Textfassung ausgesucht. Sie unterlegt die ja eigentlich recht traurige Geschichte von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter mit vielen kleinen, humoristischen Einfällen und mildert etliche Grausamkeiten des grimmschen Originals etwas ab. Wir hoffen, dass dieses Schneewittchen den kleinen (und großen) Zuschauern ebenso viel Spaß macht wie uns bei der Einstudierung.
Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich auf zwei unterhaltsame Stunden im Theater. Und wenn Sie Lust auf mehr Theater haben, erfahren Sie auf unserer Webseite rechtzeitig, was es als nächstes Sommerstück geben wird.

Schneewittchen
Ende des Originalmärchens der Gebr. Grimm, Quelle: Projekt Gutenberg

... Es geschah aber, dass ein Königssohn in den Wald geriet und zu dem Zwergenhaus kam, da zu übernachten. Er sah auf dem Berg den Sarg und das schöne Schneewittchen darin und las, was mit goldenen Buchstaben darauf geschrieben war. Da sprach er zu den Zwergen: "Lasst mir den Sarg, ich will euch geben, was ihr dafür haben wollt" Aber die Zwerge antworteten: "Wir geben ihn nicht für alles Gold in der Welt." Da sprach er: "So schenkt mir ihn, denn ich kann nicht leben, ohne Schneewittchen zu sehen, ich will es ehren und hochachten wie mein Liebstes." Wie er so sprach, empfanden die guten Zwerglein Mitleid mit ihm und gaben ihm den Sarg. Der Königssohn ließ ihn nun von seinen Dienern auf den Schultern forttragen. Da geschah es, dass sie über einen Strauch stolperten, und von dem Schüttern fuhr der giftige Apfelgrütz, den Schneewittchen abgebissen hatte, aus dem Hals. Und nicht lange, so öffnete es die Augen, hob den Deckel vom Sarg in die Höhe und richtete sich auf und war wieder lebendig. "Ach Gott, wo bin ich?" rief es. Der Königssohn sagte voll Freude: "Du bist bei mir", und erzählte, was sich zugetragen hatte, und sprach: "Ich habe dich lieber als alles auf der Welt; komm mit mir in meines Vaters Schloss, du sollst meine Gemahlin werden." Da war ihm Schneewittchen gut und ging mit ihm, und ihre Hochzeit ward mit großer Pracht und Herrlichkeit angeordnet. Zu dem Feste wurde aber auch Schneewittchens gottlose Stiefmutter eingeladen. Wie sie sich nun mit schönen Kleidern angetan hatte, trat sie vor den Spiegel und sprach:

"Spieglein, Spieglein an der Wand,
Wer ist die Schönste im ganzen Land?"

Der Spiegel antwortete:

"Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
Aber die junge Königin ist noch tausendmal schöner als ihr."

Da stieß das böse Weib einen Fluch aus, und ward ihr so angst, so angst, dass sie sich nicht zu lassen wusste. Sie wollte zuerst gar nicht auf die Hochzeit kommen, doch ließ es ihr keine Ruhe, sie musste fort und die junge Königin sehen. Und wie sie hineintrat, erkannte sie Schneewittchen, und vor Angst und Schrecken stand sie da und konnte sich nicht regen. Aber es waren schon eiserne Pantoffel über Kohlenfeuer gestellt und wurden mit Zangen hereingetragen und vor sie hingestellt. Da musste sie in die rotglühenden Schuhe treten und so lange tanzen, bis sie tot zur Erde fiel.
 

Schneewittchen
Märchenspiel nach den Gebr. Grimm von Maria Priester
Erzähler
Königin
Spiegel
1. Zofe
2. Zofe
König
Jäger
Schneewittchen
Prinz
Bäuerin
Die Tiere: 
Lampe
Petz
Reineke
Schuhu
Max
Mick
Isegrimm
Die Zwerge: 
Anton
Brummler
Clever
Dickkopf
Ed
Frechdachs
Grummel
*******
Regie und Bühnenbild
Kostüme
Souffleuse
Ton
Video
Bühnenmeister
Beleuchtung
Jochen Hermanns
Julia van der Burgt
Franz Schroers
Melita Kaulertz
Shari van Treeck
Jens D. Billerbeck
Michael Schweiger
Annette Perschau
Stephan Lange
Inge Gellissen
 
Inge Gellissen
Henning Hallmann
Reinhard Gellissen
Birgit Olligs
Franz Schroers
Hiltrud Köhne
Johanna Becker
 
Reinhard Gellissen
Henning Hallmann
Inge Gellissen
Hiltrud Köhne
Johanna Becker
Franz Schroers
Birgit Olligs
*******
Jens D. Billerbeck
Kerstin Freund
Kerstin Freund
Guido H. Bruck
Tom Kubik
Christian Dumjahn
Jonas Grimbergn
Aufführungsrechte: Plausus-Theaterverlag, Bonn
Veranstalter: City-Kauf Ratingen
Theater WIR ist eine Theatergruppe der VHS Ratingen

Fotos

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ã 2014 by VHS-Theatergruppe WIR, Aufführungsfotos: van Treeck